
Vom 2. bis 5. Juli 2026 führte die traditionelle Männerfahrt des RC Vilsbiburg in das Rennradparadies der Dolomiten nach Arabba. Mit dabei waren Klaus Ertl, Erich Winkler, Martin Wackerbauer, Sebastian Schweiger, Franz Czink und Martin Sebald.
Bereits die Anreise war etwas Besonderes: Gestartet wurde in Vilsbiburg mit dem Kleinbus, ausgestattet mit der von Klaus Ertl eigens konstruierten Fahrradhalterung. Diese bewährte sich erneut hervorragend und brachte Mannschaft und Material sicher nach Italien.
Als Unterkunft diente das wunderschön gelegene Hotel Portavescovo in Arabba, das sich als idealer Ausgangspunkt für die legendären Dolomitenpässe erwies. Von dort aus konnten die schönsten Anstiege der Region direkt mit dem Rennrad in Angriff genommen werden.
Gleich am ersten Tag stand die berühmte Sellaronda auf dem Programm. Die Runde führte über die Pässe Campolongo, Gardena, Sella und Pordoi. Auf rund 55 Kilometern und etwa 1.700 Höhenmetern boten sich den Fahrern spektakuläre Ausblicke auf das Sellamassiv und die beeindruckende Dolomitenlandschaft – ein unvergesslicher Einstieg in das verlängerte Rennradwochenende.
Am zweiten Tag führte die Tour mit 70 Kilometer und 2000 Höhenmetern über den Passo Pordoi, weiter zum Passo Fedaia mit seinen anspruchsvollen Rampen entlang der Marmolada und schließlich über den Col de Lucia.
Die Abschlusstour am dritten Tourtag führte über den Passo Giau, den Passo Falzarego, den Passo Valparola und schließlich über den Campolongo zurück nach Arabba. Mit 87 Kilometer und 2450 Höhenmetern eine anspruchsvolle Strecke. Besonders der Passo Giau mit seinen zahlreichen Kehren und der grandiosen Aussicht stellte noch einmal einen sportlichen Höhepunkt der Reise dar.
Neben den sportlichen Herausforderungen kamen auch die Kameradschaft und das gesellige Beisammensein nicht zu kurz. Bei bestem Wetter, hervorragenden Straßen und einer beeindruckenden Bergkulisse vergingen die vier Tage wie im Flug.
Besonders erfreulich: Die gesamte Fahrt verlief ohne Stürze und ohne technische Defekte – bei den anspruchsvollen Strecken keine Selbstverständlichkeit.
Auf der Heimreise bot sich den Teilnehmern schließlich noch ein besonderes Highlight. Am Sonntagmorgen konnten sie die erste Stunde des berühmten Maratona dles Dolomites verfolgen, bei dem rund 8.000 Radsportbegeisterte die Dolomitenpässe in Angriff nahmen. Die einzigartige Atmosphäre dieses Großereignisses bildete den perfekten Abschluss einer rundum gelungenen Männerfahrt.
Mit vielen unvergesslichen Eindrücken, beeindruckenden Höhenmetern und einer großen Portion Motivation kehrte die Gruppe nach Vilsbiburg zurück. Eines war für alle klar: Arabba und die Dolomiten werden sicher nicht zum letzten Mal das Ziel einer Männerfahrt des RC Vilsbiburg gewesen sein.
Bericht: Franz Josef Czink







